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Einweihung der neuen Rettungswache in St. Wendel
Staatssekretär Georg Jungmann, Verbandsvorsteher Clemens Lindemann und Landrat Udo Recktenwald feiern gemeinsam mit dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, dem DRK Kreisverband St. Wendel und dem Marienkrankenhaus St. Wendel die Einweihung der neuen Rettungswache.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungswache St. Wendel konnten nach 15-monatiger Bauzeit nun ihre neuen Räumlichkeiten beziehen. Die neue Rettungswache liegt auf dem Gelände des Marienkrankenhauses St. Wendel, in direkter Nachbarschaft zur alten Rettungswache. Mit der offiziellen Übergabe und Einweihung endet die Zeit räumlicher Kompromisse und im Freien stehender Fahrzeuge in der zuletzt deutlich in die Jahre gekommenen alten Wache.
Clemens Lindemann, Verbandsvorsteher des ZRF Saar führte bei der offiziellen Einweihungsfeier am 05.01.2012 aus, dass die gestiegenen Einsatzzahlen in St. Wendel und die damit wachsende Anzahl von Fahrzeugen und Einsatzkräften sowie die Anforderungen an die moderne Hygieneplanung eine neue Lösung für die Rettungswache dringend notwendig machten. Nach sorgfältiger Planung fand folgerichtig am 10. September 2010 der Spatenstich statt und jetzt endlich der Bezug der neuen Räumlichkeiten.
Im Auftrag des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Saar wurden rund 1,3 Millionen Euro investiert, von denen die Hälfte durch öffentliche Zuschüsse (25% vom Ministerium für Inneres, Kultur und Europa, 25% vom ZRF) refinanziert wird. Die restlichen Investitionskosten übernehmen die Krankenkassen. Bauträger ist die RettungsDienstlogistik und Service GmbH (RDS), die Tochtergesellschaft des ZRF und der Dienstleistungspartner des saarländischen Rettungsdienstes.
Die Gebäudekonzeption in 2-geschossiger Bauweise sieht ausreichend Büro-, Aufenthalts- und sonstige Funktionsräume vor, die sich an den Anforderungen eines modernen, leistungsfähigen Rettungsdienstes orientieren. Hinzu kommen ausreichend Garagenstellplätze für die Fahrzeuge der Notfallrettung. Die Fahrzeuge des Krankentransports werden, im Sinne einer kostenbewussten Planung, in den Garagen der alten Rettungswache untergestellt. Insgesamt stehen in der neuen Rettungswache über 300 mē im Sozialtrakt und über 200 mē im Garagentrakt zur Verfügung.
Eine Besonderheit der neuen Rettungswache ist, dass der Sozialtrakt durchgehend im Passivhausstandard errichtet wurde und auch der Garagenbereich die Werte eines Passivhauses annähernd erreicht. Durch eine effiziente Wärmedämmung, hochisolierende Fenster und ein ausgeklügeltes Belüftungssystem spart man im Vergleich zur konventionellen Bauweise bis zu 80% Heizenergie. Aber auch durch die konsequente Umsetzung von kleinen Maßnahmen, wie z.B. Bewegungsmelder für die Beleuchtung soll der Energiebedarf minimiert werden.
Bernhard Roth, Geschäftsführer des ZRF Saar ist überzeugt von der zukunftsweisenden Bauweise und rechnet damit, dass sich die leicht höheren Baukosten sehr schnell durch die Einsparung von Energiekosten amortisieren werden.
ZRF-LH
Bei der Schlüsselübergabe (von links): Bernhard Preiß (DRK-Präsident), Landrat Udo Recktenwald, Innenstaatssekretär Georg Jungmann, Rettungswachenleiter Joachim Hönig, Clemens Lindemann (Verbandsvorsteher des ZRF), Volker Leers und Heike Monecke (beide Planung- und Bauleitung Gekoba)
Bildquelle: ZRF
Rettungswache St. Wendel
Bildquelle: Christian Voltz
Rettungswache St. Wendel
Bildquelle: Christian Voltz
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